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Jugendbeirat besucht die Ausstellung "DIE JUGEND VON HEUTE" in der Schirn Kunsthalle Frankfurt.
Ausstellungskritiken:
Jonas Bausch (14) und Daniel Schlöffel (13): „Die Ausstellung war relativ gut aufgemacht, nur leider waren die Videos, die man betrachten konnten alle in fremden Sprachen (Z.B. Englisch und Italienisch). Es wurde auch sehr viel Nikotin- und Alkoholkonsum, sowie Gewalt und Sexismus, aber auch Suizidgedanken als typisch für Jugendliche dargestellt. Insgesamt wurde ein sehr düsteres Bild der Jugend gezeigt. Wir als Jugend von heute konnten uns da nur schwer wiederfinden. Einige Videoinstallationen und Bilder fanden wir ganz interessant, nur wussten wir nicht immer was der Künstler uns damit sagen wollte. Empfehlung: Na ja!
Ann- Sophie (14) und Jana (14): In der Ausstellung gab es viele interessante Bilder, Fotos und Filme. Die Ausstellungsstücke hatten alle eine große und beeindruckende Aussage, die wir leider nicht immer verstanden haben. Auch die Filme, auf Englisch und Italienisch waren uns nur schwer verständlich. Die Jugend von heute wird nicht besonders positiv dargestellt. Es drehte sich viel um Alkoholmissbrauch, Sexualität und Selbstmord, doch Themen wie Graffiti und Musik kamen etwas zu kurz. Ob das alles auf einen großen Teil der Jugend von heute zutrifft, wissen wir nicht, wir konnten uns nicht immer wiederfinden. Empfehlung: Bedingt! Besser mit Führung.
Betreuerin Linda Bausch: Ein Besuch der Ausstellung "Die Jugend von heute" lohnt sich allemal aus dem Grund, dass man sich mit dem Thema auseinandersetzt.
Ich habe aber die kreativen Impulse der Jugend vermisst. Gerade Graffiti als künstlerische Ausdrucksmöglichkeit der Jugend war überhaupt nicht zu sehen. Auch das Thema Musik mit all ihren Szenen und Gruppierungen fand ich total unterrepräsentiert. Vielleicht lag es daran, dass die Künstler bereits aus dem Jugendalter herausgewachsen sind. So empfing uns ein Affenmensch mit Stinkefinger, der, nicht mehr ganz aktuell, aus Star Wars oder Planet der Affen entstiegen sein könnte und "Che" Guevara in Kampfesszene, der allemal in meiner Jugend als Symbol gegolten hat. Auch wenn er hin und wieder auf T- Shirts zu sehen ist, wer von den Jugendlichen kennt heute noch "Che"und seine politischen Ziele?
Schön hätte ich es auch gefunden, wenn sich jugendlichen Besucher selbst hätten darstellen können, ob im Spiegel oder noch besser aktiv- als tatsächliche "Jugend von heute".
Empfehlung: Bedingt sehenswert!
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